Dosen


Craft Beer & Sammler Dosen


Warum Dosen?


Dose ist ein perfektes Transport- und Verpackungsgefäss und kein Trinkgefäss. Craftbiere trinkt man aus dem Glas! So hat man das volle Bouquet auch in der Nase.
Die Dose ist lichtecht – Hauptschädling für den Biergeschmack – und luftdicht. (Kronkork ist flüssigkeitsdicht aber nicht unbedingt luftdicht). Die Dose ist darum das ideale Verpackungsgefäss und dem Glas überlegen. Aluminium ist geschmacksneutral. Viele Dosen sind mit einem hauchdünnen, völlig unbedenklichen und geruchlosen Belag ausgekleidet.

  • Aluminium ist aktuell deutlich billiger als Glas. (33cl-Einweg-Glasflasche ca. CHF .28 / Dose ca. CHF -.18)
  • Aluminium lässt sich unbeschränkt und ohne Qualitätsverlust einschmelzen und wieder verwenden. In unseren Dosen stecken 95% Recyclingalu. Aluminimumrecycling ist viel einfacher als Glasrecycling. Wiedereinschmelzen von Alu braucht Bruchteil der Energie wie Glas. Das leichte Aluminium spart bereits beim Transport viel Energie.
  • Bruchsicherheit erspart im Versand viel Verpackungsmaterial und Portokosten
  • Bruchsicherheit verhindert teure Verluste durch Bruch.
  • Dose lässt sich besser / einfacher lagern und braucht weniger Platz
  • Dose kühlt schneller ab (..wird aber auch schneller warm..)
  • Dosenzylinder lässt sich einfacher etikettieren als Flaschenformen
  • Dosenzylinder hat mehr Platz für Informationen und Design


Haptik und Trinkerlebnis


Zugegeben, das Anfassen einer kalten Aludose ist ein anderes Gefühl als der Glasbauch einer Flasche. Und auch über den Einschenkprozess aus der Flasche mit dem »Gluggglugg» oder lautlos aus der Dose kann man streiten. Mit der Qualität des Bieres hat es allerdings nichts zu tun. Es ist ein «Lernprozess» des Konsumenten. (vor 25 Jahren wollte auch niemand Coca Cola aus der Plaschtiggflasche …und heute?)


Service


Zur Zeit ist die Dose in der Gastronomie ein «no go». Ich meine – «Frage der Zeit». An der *****-Stern-Bar des Hyatt in Chicago wird das »Crocodile-IPA» aus der Dose serviert:
– Papierdeckeli fürs eisgekühlte Bier-Glas (läuft an..)
– Papierdeckeli für die kalte Dose..
– Dose wird vor dem Gast geöffnet und mit einem »Cheers» aufs Papier gestellt
Der Gast giesst sich das Bier selber ein und hat Gelegenheit, den umfangreichen Beschrieb auf der Dose zu studieren.


Ich finde in diesem Prozess absolut nichts Abwertendes im Vergleich zum Flaschen-Service.
Theoretisch könnte man mit der Dose auch «Offenausschank» simulieren: das Bier am Buffet ins Glas eingeschenkt bekommt der Gast die Dose nicht zu Gesicht. Macht man vielerorts beim Weissbier schon so – man schenkt die Flasche an der Theke ein. Why not?


Quelle:  Martin Wartmann von der Brauerei Kloster Fischengen/TG   PILGRIM

www.pilgrim.ch